Mit freundlicher Unterstützung
der Deutschen Gesellschaft für
Krisenmanagement (DGfKM) e.V.
und der Partnerunternehmen:
| Mehr |
| Mehr |
| Mehr |
| Mehr |
|
|
Fortführung in der Insolvenz - Fallbeispiel Jämmerlich GmbH & Co. KG
von Andreas Pulver
Die Arbeitsweise: Zusammenspiel von betriebswirtschaftlichem und juristischem Know-how
Entscheidend für den Erfolg der Unternehmensfortführung in der Insolvenz ist die intensive Abstimmung zwischen dem Insolvenzverwalter und der Unternehmensberatung - in unserem Fall: ad tempus consulting. Hierbei ist es nicht nur wichtig, die Inhalte abzustimmen, sondern insbesondere auch die Sanierungsstrategie, die Rollen- und Aufgabenverteilung und das Timing im ständigen Dialog festzulegen.
Der Insolvenzverwalter stellt sein juristisches Know-how bereit, die Unternehmensberatung trägt mit ihrem betriebswirtschaftlichen Wissen zum Gelingen des Sanierungskonzeptes bei. Je nach Situation kann hierdurch die Unternehmensberatung auf die alleinige juristische Verantwortung des Involvenzverwalters querverweisen. Der Insolvenzverwalter seinerseits greift auf das betriebswirtschaftliche Know-how des Beraters im laufenden Geschäft zurück. Durch diese Rollenverteilung können eine Vielzahl von möglichen Konflikten vermieden und unverbindliche Sondierungsgespräche zwischen den Betroffenen und Beteiligten der Insolvenz erst möglich gemacht werden.
Der Ablauf: Betriebswirtschaftliche Schritte der Unternehmensfortführung
Betrachtet man ausschließlich den betriebswirtschaftlichen Aspekt der Unternehmensfortführung, so ergibt sich folgender idealtypischer Ablauf: - Schritt 1: Voranalyse
Hierbei recherchiert die Unternehmensberatung Informationen über das Unternehmen, seine Wettbewerber und die allgemeine Marktsituation. Im Rahmen der späteren Unternehmensfortführung kann hierauf zurückgegriffen werden. Es ergibt sich ein Zeitgewinn für die "eigentlichen" Sanierungsaufgaben.
- Schritt 2: Analyse von Ist-Situation und Ursachen
Auf Basis einer detaillierten Analyse der aktuellen Lage des Unternehmens werden die Insolvenzgründe - also die Ursachen für die Schieflage - identifiziert. Sind diese "Krisenherde" bekannt, so kann gezielt an der Eingrenzung und Beseitigung dieser Unregelmäßigkeiten gearbeitet werden.
- Schritt 3: Entwicklung und Bewertung von Alternativen
Verschiedene Varianten der Unternehmensfortführung werden evaluiert. Hieraus ergibt sich eine Einschätzung der generellen Möglichkeit und Machbarkeit einer Sanierung. Fällt die Entscheidung negativ aus, so erfolgt die Liquidation des Unternehmens. Im positiven Fall geht der Sanierungsprozeß zu Schritt 4 über.
- Schritt 4: Festlegung der Strategie
Aufbauend auf einer generellen Strategie zur Unternehmensfortführung werden Konzepte für das Management, die Investoren und die Markt(rück)eroberung entwickelt.
- Schritt 5: Ablaufplanung und Umsetzung der Prozesse
Mit vereinten Kräften werden die beschlossenen Konzepte in die Tat umgesetzt, um das Unternehmen wieder "auf Kurs" zu bringen. Parallel erfolgen Steuerung, Controlling und Feinjustierung aller Maßnahmen.
Dieses idealtypische Vorgehen soll im folgenden am Beispiel der Jämmerlich GmbH & Co. KG verdeutlicht werden.
1. Voranalyse
Die "KJ-Elektrowerkstätten" wurden durch Karl Jämmerlich am 12. Februar 1947 gegründet. 1951 waren bereits rund 60 Mitarbeiter beschäftigt. Zeitgleich wurde die erste Fabrik gebaut. 1974 übernahm mit Hans Jämmerlich die zweite Generation die Führung des Unternehmens. Mittlerweile erfolgten Entwicklung und Produktion an zwei Standorten - namentlich in den Geschäftsbereichen A und B. Zehn Jahre später - 1984 - erfolgte ein ungeplanter Wechsel zur 3. Generation. Die Geschäftsführung lag nun in den Händen von Klaus und Peter Jämmerlich. Zur gleichen Zeit waren über 350 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. 1993 schied Klaus Jämmerlich aus dem Unternehmen aus. An seiner Stelle trat Frank Sonders in die Geschäftsleitung ein. Das Unternehmen trieb zu dieser Zeit die Entwicklung einer neuen Technologie für den Geschäftsbereich A mit Hochdruck voran. Unmittelbar danach geriet das Unternehmen in eine gefährliche Schieflage. 1994 erstellte eine namhafte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein Sanierungskonzept. Doch keine zwei Jahre später - am 26. November 1996 - meldete die Jämmerlich GmbH & Co. KG Konkurs an.
2. Analyse von Ist-Situation und Ursachen
Die Krise wurde durch schwerwiegende Managementfehler verursacht. Deshalb war eine der ersten Maßnahmen der Austausch des leitenden Managements. Die Führungsaufgaben wurden durch das Gespann "Konkursverwalter" und "Unternehmensberater" übernommen, Sachaufgaben auf die 2. und 3. Führungsebene delegiert.
Der wesentliche Effekt war die positive Bewertung durch die Belegschaft - nach dem Motto "Die meinen es ja wirklich ernst!". Als entscheidender Baustein zur Rückgewinnung des internen Vertrauens konnte die Neuorientierung an der Unternehmensspitze angesehen werden, denn die grundlegenden Ursachen der Krise lagen in diesem Fallbeispiel in der ungeplanten Nachfolge von der zweiten auf die dritte Generation im Jahre 1984.
Das generelle Problem des Generationswechsels verdeutlichen auch die nachfolgenden Tabellen. Da die Zahlen für sich sprechen, erübrigen sich weitere Erläuterungen.
Woher kommt die nächste Generation? 43 % der Unternehmen wählen einen Nachfolger aus der Familie. 30 % entscheiden sich für einen Nachfolger außerhalb der Familie. 27 % der Unternehmen sind ganz ohne Nachfolger. Wie wird das Problem angepackt? 57 % der Unternehmen "planen" die Nachfolge. 23 % regeln die Firmenübergabe vertraglich. 20 % unternehmen gar nichts. Wieviel Unternehmen "überleben" den Übergang in die nächste Generation? 100 % der Unternehmen werden in der ersten Generation geführt, 30 % in der zweiten Generation, 20 % in der dritten Generation und 10 % in der vierten Generation. |
Quelle: 3i/DGM
Welche "Altersstruktur" weisen insolvente Unternehmen auf? | Verarbeitendes Gewerbe | Bau | Handel | Dienst- leistungen | Gesamt | 0 - 2 Jahre | 14,0 | 23,8 | 20,1 | 20,2 | 20,2 | 3 - 4 Jahre | 15,4 | 20,2 | 19,5 | 19,4 | 19,1 | 5 - 6 Jahre | 11,8 | 12,8 | 16,1 | 15,1 | 14,4 | 7 - 8 Jahre | 9,9 | 8,2 | 10,2 | 10,1 | 9,7 | 9 - 10 Jahre | 6,7 | 5,7 | 6,6 | 6,2 | 6,3 | > 10 Jahre | 42,2 | 29,3 | 27,5 | 29,0 | 30,4 |
Quelle: Creditreform
3. Entwicklung und Bewertung von Alternativen
Die Analyse der Ist-Situation und der Ursachen ergab für die Jämmerlich GmbH & Co. KG ein Handlungsportfolio mit fünf Alternativen. Diese wurden anhand der Kriterien "Massebeitrag" und "Fortführungsmöglichkeit" bewertet. Im Endergebnis entschied man sich für die Alternative "Konzentration auf das Kerngeschäft".

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.
4. Festlegung der Strategie
Insgesamt wurden fünf Konzepte beschlossen. Durch die schnelle Umsetzung dieser Maßnahmen konnte die Existenz des Unternehmens gesichert und das Tagesgeschäft stabilisiert werden. Die Praxis erforderte insbesondere in den Bereichen "Planung" und "Controlling" ein sofortiges Handeln. Daher wurden diese Maßnahmen schon im zweiten Schritt - also während der Analyse von Ist-Situation und Ursachen - eingeleitet. - Maßnahme 1: Austausch des TOP-Managements
Wie schon erläutert war eine der ersten Maßnahmen der Austausch des leitenden Managements. Die Führungsaufgaben wurden durch das Gespann "Konkursverwalter" und "Unternehmensberater" übernommen, Sachaufgaben auf die 2. und 3. Führungsebene delegiert.
- Maßnahme 2: Revision der vorgelegten Planung
Die vorgelegten Budget- und Planzahlen wurden einer kritischen Überprüfung und nachfolgend einer Revision durch das Sanierungsteam unterzogen. Das gesamte Zahlenwerk wurde dabei kritisch hinterfragt. Es erfolgte nicht nur eine intensive Überprüfung der Kostenseite, sondern auch der Umsatzseite. Prämisse war dabei, daß nur bei einer gesicherten Erlösseite eine erfolgreiche Unternehmensfortführung in Angriff genommen werden kann. Einsparpotentiale wurden daher sofort realisiert. Im größten Kostenblock - dem Personal - wurden nicht nur Entlassungen vorgenommen, sondern auch die Löhne und Gehälter der "Besserverdienenden" sozialverträglich gesenkt sowie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und das 13. Gehalt generell ausgesetzt.
- Maßnahme 3: Konzentration auf die bestehenden TOP-Kunden
Als Konsequenzen aus der Markt- und Absatzanalyse - insbesondere der Kunden- und Produktdeckungsbeiträge - wurden vier Schritte eingeleitet. In einem ersten Schritt erfolgte die Konzentration aller Unternehmenszweige auf die TOP-Kunden mit höchster Priorität. Diese wurden aktiv durch die neue Geschäftsführung aufgesucht. Ihnen legte man die Situation und die nahe Zukunft des Unternehmens dar. Es wurden klare Vereinbarungen getroffen - insbesondere bezüglich der Einhaltung von Lieferterminen. Die Konsultationen umfaßten auch die TOP-Lieferanten. Insgesamt wurden alle Marktpartner gebeten, dem Unternehmen eine zweite Chance zu geben. Im zweiten Schritt widmete man sich der Bestimmung des Kernwertschöpfungssortiments und der Reduzierung der Sortimentsbreite und -tiefe. In einem dritten Schritt wurde ein Vertriebscontrolling etabliert. Schließlich steuerte man in einem vierten Schritt den Vertrieb nach Markt- und Kundenpotentialen.
- Maßnahme 4: Etablierung einer neuen Managementkultur
Einerseits wurde insbesondere am Anfang autoritär geführt, um eine schnelle Umsetzung der verabschiedeten Maßnahmen und Entscheidungen zu garantieren. Andererseits informierte man alle Beteiligten - also Betriebsrat, Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Gläubigerausschuß und Banken umfassend und ehrlich. Auf Grund der vorausgegangenen Krise war das Vertrauen in das Unternehmen nachhaltig gestört, da Zusagen in der Vergangenheit mehrfach nicht eingehalten wurden. Der Aufbau eines neuen Vertrauensverhältnisses war daher ein wesentlicher Faktor, um die Chance einer erfolgreichen Fortführung zu wahren.
- Maßnahme 5: Investorensuche
Wie in anderen Krisenunternehmen war allen Marktbeteiligten auch bei der Jämmerlich GmbH & Co. KG die Problematik der "verbrannten Erde" bekannt. Auch hier ist im Vorfeld versucht worden, das Unternehmen in Teilen zu verkaufen. Eine Übernahme hatte für potentielle Investoren jedoch wirtschaftlich nur dann Sinn, wenn Synergiepotentiale im Kosten- und im Vertriebsbereich realisiert werden konnten. Daher wurde eine Zweiteilung der Investoren beschlossen: Ausschließlich Verwertungsinteressierte bat man, zu warten. Unternehmen, für die die Akquisition wirtschaftlich sinnvoll war, wurden direkt angesprochen oder suchten von sich aus aktiv das Gespräch. Durch die stabile Geschäftstätigkeit konnte dabei aus einer Position der "Normalität" verhandelt werden. Intensive und langwierige Verhandlungen wurden letztendlich nur mit zwei bis drei wirklich interessierten Unternehmen geführt.
5. Ablaufplanung und Umsetzung der Prozesse
Durch die kurz- und mittelfristige Umsetzung dieser Prozesse konnte der Unternehmenswert langfristig gesteigert werden.
AutorAndreas Pulver - Geschäftsführender Gesellschafter - ad tempus consulting Goetheplatz 5 D-60313 Frankfurt am Main Telefon: +49 (0)69 29 98 68 466 Telefax: +49 (0)69 29 98 68 464 Mobil: +49 (0)172 310 56 92 Internet: www.ad-tempus.com E-Mail: apulver(at)ad-tempus.com | 
|
Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389): 2. Jahrgang (1999), Ausgabe 9 (September)
Seitenanfang |
Zurück |
Drucken |
Kontakt |
Sitemap |
Impressum
Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel. © Frank Roselieb 1998-2008. Alle Rechte vorbehalten. Internet: www.krisennavigator.de | E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de
|
|
|
Happy Birthday 10 Jahre Krisennavigator
Erfolgreiches Spin-Off der Universität Kiel blickt zurück auf ein Jahrzehnt Krisenmanagement und Krisenkommunikation
Aktuelle Stellenangebote
Projektleiter (m/w) Restrukturierungs- und Insolvenzmanagement in Berlin
Berater (m/w) Restrukturierung in Berlin, Dortmund und Stuttgart
Direkt zu den Fallstudien, Fachbeiträgen, Buchtipps, Links etc.
Krisenmanagement Krisendiagnose Krisenkommunikation Issues Management Risikomanagement Sicherheitsmanagement Katastrophenmanagement
Ihren Beitrag ergänzen? Kontakt
Aktuelle Interviews
Frank Roselieb zur Markenkrise bei Opel, in: Welt am Sonntag (23. November 2008)
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation der Bahn, in: Tagesthemen (27. Oktober 2008)
Frank Roselieb zur Restrukturierungskom- munikation von DHL, in: prmagazin (November 2008) (Printausgabe)
Frank Roselieb zur Kommunikation bei Lebensmittelkrisen, in: Lebensmittel Praxis (19. September 2008)
Frank Roselieb zur Kommunikationskrise bei der UBS, in: prmagazin (Juli 2008) (Printausgabe)
Frank Roselieb zur Krisen-PR, wenn der Staatsanwalt kommt, in: FTD (Juni 2008) (Printausgabe)
Frank Roselieb zur Finanzkrise und Bankenkrise in Europa, in: WiWo.de (Mai 2008)
Frank Roselieb zur Bespitzelung bei der Deutschen Telekom, in: Die Zeit (23/2008) (Printausgabe)
Frank Roselieb zur Krisenprävention in Familienunternehmen, in: FTD.de (Mai 2008)
Frank Roselieb zur Überwachung beim Discounter Lidl, in: Horizont (15/2008) (Printausgabe)
Aktuelle Vorträge
Frank Roselieb zur Internationalen Krisenkommunikation, 4. November 2008 in Frankfurt am Main
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation von Krankenkassen, 26. September 2008 in Münster
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation nach innen und Krisenstabsarbeit, 1. Juli 2008 in Karlsruhe
Frank Roselieb zu den Karrierechancen in der Krisenkommunikation und im Issues Management, 19. Juni 2008 in Münster
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation bei Produktrückrufen im Automobilbereich, 27. Mai 2008 bei Köln
Aktuelle Veröffentlichungen

Frank Roselieb, Restrukturierungen erfolgreich managen, in: Unternehmer Edition, Ausgabe Oktober 2008
Frank Roselieb, Entschuldigungsanzeigen: Gedrucktes Mea Culpa, in: Die Zeitungen, Ausgabe Juni 2008
Frank Roselieb, Lose-lose-Situation: Der tiefe Fall von Vattenfall, in: transparent - Magazin, Ausgabe Dezember 2007
Frank Roselieb, Ein Fall für Drei: Was tun bei Rufmord?, in: enable - Magazin, Heft 11/2007, Seite 4
Frank Roselieb, Kommentar: Was tun bei Datendiebstahl?, in: HarvardBusinessManager, Heft 11/2007, Seite 111
Frank Roselieb, Krisenkommunikation bei Korruptionsfällen, in: Compliance Report, Heft 8/2007, Seite 2 bis 5
Frank Roselieb, Grundlagen erfolgreicher Krisenkommunikation, in: Unternehmens- kommunikation, Management Circle Verlag, Eschborn, 2. Auflage, 2007
Interview mit Frank Roselieb, Keine Chance für Krisen und Katastrophen, in: upgrade - Magazin, Heft 2/2007, Seite 20 bis 23
Interview mit Frank Roselieb, Krisenmanagement in der Lebensmittelbranche, in: Catering Management, Heft 7/8 - 2007, Seite 3
Pressespiegel (Auswahl)
Krisenmanagement: Ein Fall für den Krisenstab [Financial Times] Stell dir vor, es ist Krise [Manager Magazin] Die virtuellen Sanitäter [Die Welt]
Krisenkommunikation: Litigation-PR [Financial Times] SAP vs. Orcale [Computerwoche] Krisen-PR im Internet [PR Guide]
Issues Management: Gefangen im Netz [Süddeutsche] Bundeskanzler [Tagesthemen, Spiegel] Deutsche Bank [Süddeutsche, Spiegel]
Risikomanagement: Bedarf an Beratern wächst [Financial Times] Bevor Snuttig platzt [Financial Times] Warnende Stimme [Fluter]
Katastrophenmanagement: RWE Weser Ems [WDR, Handelsblatt] Hier gibt es nichts zu sehen [Financial Times]
Sicherheitsmanagement: Wie Rückrufaktionen gelingen [Financial Times] Irak-Krieg [Die Welt, Spiegel]
|
|