Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
25. Jahrgang (2022) - Ausgabe 12 (Dezember) - ISSN 1619-2389
 

Krisenstabsarbeit an der Universität Wien

von Dr. Florian Feldbauer

Kurzfassung

Die Universität Wien ist mit ihren 20 Fakultäten und Zentren, mehr als 60 Standorten sowie den rund 9.900 Mitarbeitern und fast 90.000 nationalen und internationalen Studierenden die größte Forschungsinstitution und Bildungsstätte Österreichs sowie eine der ältesten und größten Universitäten Europas. Alleine diese Dimensionen verdeutlichen die Notwendigkeit eines professionellen Krisenmanagements.

Im Nachgang der Studierendenproteste 2009 und 2010 begann die Entwicklung und Implementierung eines professionellen Krisenmanagements an der Universität Wien. Dabei haben sich insbesondere die Prävention – beispielsweise durch die Etablierung eines Bedrohungsmanagements – und die Bearbeitung von Ereignissen bzw. Notfällen in kleineren Teams bestehend aus Krisenstabsmitgliedern als wichtige Bausteine etabliert.

Das vorliegende Krisenhandbuch wurde in den Jahren 2018 und 2019 einer kritischen Reflexion unterzogen und noch vor seiner strukturierten Implementierung durch den Ausbruch der Corona Pandemie in der Praxis getestet. Seit Februar 2020 erstellt der digital tagende Krisenstab Szenarien, bereitet strategische Entscheidungen vor und veranlasst deren Umsetzung. Entscheidungsträger im Rektorat treffen unter Berücksichtigung der vom Krisenstab erarbeiteten Vorschläge die strategischen Entscheidungen. Der Informationsaustausch zwischen Krisenstab und Entscheidungsträgern erfolgt durch die Krisenstabsleitung.

Aus der Corona-Pandemie konnten einige Learnings gezogen werden, die auch bei anderen Krisensituationen Anwendung finden. Erstens lag ein Fokus darauf, intern für Stabilität sowie klare und einfache Regelungen zu sorgen. Zweitens wurden viele Dinge selbst in die Hand genommen, statt auf Hilfe von anderer Stelle zu warten. Drittens wurden die internen Ressourcen breit genutzt und die an der Universität beschäftigten Wissenschaftler mit ihrer Fachexpertise einbezogen. Viertens trugen die trotz Corona weiterhin durchgeführten Krisentrainings im Sinne der Aus- und Weiterbildung zu weiterem Erkenntnisgewinn bei.

Über den Autor

Dr. Florian Feldbauer ist Leiter des Krisenstabs der Universität Wien

Langfassung

Die ausführliche Fallstudie mit zahlreichen Detailinformationen ist im folgenden Sammelband enthalten:

Frank Roselieb (Hrsg.),
Business Continuity Management in der Praxis:
Mit Krisen professionell umgehen -
erfolgreiche Konzepte und Fallbeispiele,
Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2022,
ISBN 978-3-503-20960-6, 266 Seiten, EUR 54,95
(eBook: ISBN 978-3-503-20961-3, EUR 50,40)

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Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
25. Jahrgang (2022), Ausgabe 5 (Mai)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Krisennavigator 1998-2022. Alle Rechte vorbehalten. ISSN 1619-2389.
Internet:
www.krisennavigator.de | E-Mail: poststelle@ifk-kiel.de

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Krisenstabsarbeit an der Universität Wien

von Dr. Florian Feldbauer

Kurzfassung

Die Universität Wien ist mit ihren 20 Fakultäten und Zentren, mehr als 60 Standorten sowie den rund 9.900 Mitarbeitern und fast 90.000 nationalen und internationalen Studierenden die größte Forschungsinstitution und Bildungsstätte Österreichs sowie eine der ältesten und größten Universitäten Europas. Alleine diese Dimensionen verdeutlichen die Notwendigkeit eines professionellen Krisenmanagements.

Im Nachgang der Studierendenproteste 2009 und 2010 begann die Entwicklung und Implementierung eines professionellen Krisenmanagements an der Universität Wien. Dabei haben sich insbesondere die Prävention – beispielsweise durch die Etablierung eines Bedrohungsmanagements – und die Bearbeitung von Ereignissen bzw. Notfällen in kleineren Teams bestehend aus Krisenstabsmitgliedern als wichtige Bausteine etabliert.

Das vorliegende Krisenhandbuch wurde in den Jahren 2018 und 2019 einer kritischen Reflexion unterzogen und noch vor seiner strukturierten Implementierung durch den Ausbruch der Corona Pandemie in der Praxis getestet. Seit Februar 2020 erstellt der digital tagende Krisenstab Szenarien, bereitet strategische Entscheidungen vor und veranlasst deren Umsetzung. Entscheidungsträger im Rektorat treffen unter Berücksichtigung der vom Krisenstab erarbeiteten Vorschläge die strategischen Entscheidungen. Der Informationsaustausch zwischen Krisenstab und Entscheidungsträgern erfolgt durch die Krisenstabsleitung.

Aus der Corona-Pandemie konnten einige Learnings gezogen werden, die auch bei anderen Krisensituationen Anwendung finden. Erstens lag ein Fokus darauf, intern für Stabilität sowie klare und einfache Regelungen zu sorgen. Zweitens wurden viele Dinge selbst in die Hand genommen, statt auf Hilfe von anderer Stelle zu warten. Drittens wurden die internen Ressourcen breit genutzt und die an der Universität beschäftigten Wissenschaftler mit ihrer Fachexpertise einbezogen. Viertens trugen die trotz Corona weiterhin durchgeführten Krisentrainings im Sinne der Aus- und Weiterbildung zu weiterem Erkenntnisgewinn bei.

Über den Autor

Dr. Florian Feldbauer ist Leiter des Krisenstabs der Universität Wien

Langfassung

Die ausführliche Fallstudie mit zahlreichen Detailinformationen ist im folgenden Sammelband enthalten:

Frank Roselieb (Hrsg.),
Business Continuity Management in der Praxis:
Mit Krisen professionell umgehen -
erfolgreiche Konzepte und Fallbeispiele,
Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2022,
ISBN 978-3-503-20960-6, 266 Seiten, EUR 54,95
(eBook: ISBN 978-3-503-20961-3, EUR 50,40)

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Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
25. Jahrgang (2022), Ausgabe 5 (Mai)

Deutsch   /  English 

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 7. Dezember 2022

       

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Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.

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