Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
25. Jahrgang (2022) - Ausgabe 12 (Dezember) - ISSN 1619-2389
 

Notfall- und Krisenmanagement
am Flughafen München

von Florian Loth

Kurzfassung

Der 1992 (neu) eröffnete Flughafen München entwickelte sich schnell zu einem der passagierstärksten Airports in Europa und ist heute ein wichtiges Luftverkehrsdrehkreuz von internationalem Rang. Innerhalb von nur zehn Jahren haben sich die Passagierzahlen zwischen 2008 und 2018 im weltweiten Luftverkehr beinahe verdoppelt. Auch der Flughafen München hat von der stetig steigenden Luftverkehrsnachfrage profitiert und umfangreiche Investitionen in neue Terminalgebäude getätigt. Mit jeder Erweiterung wuchs in der Folge auch die Komplexität des Flughafenbetriebs. Im Jahr 2019 hielten sich an einem durchschnittlichen Tag neben den rund 130.000 Passagieren zusätzlich geschätzt rund 15.000 Beschäftigte, Besucher, Gäste und Abholer am Flughafen München auf.

Aufgrund der weltumspannenden Vernetzung des Luftverkehrs haben Störungen an einem Flughafen mitunter Folgen für viele weitere Flughäfen. Daher müssen bei der Gestaltung eines Krisenmanagementsystems an einem Großflughafen wie dem Flughafen München besondere Aspekte berücksichtigt werden. So sind von den Auswirkungen einer Krise aufgrund der starken Frequentierung des Flughafens sehr viele Menschen auf einmal betroffen. Auch müssen im Krisenfall die Aktivitäten einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure mit jeweils eigenen Ablaufroutinen, Zuständigkeitsregelungen und Organisationsstrukturen aufeinander abgestimmt werden. Gleiches gilt für die Vielfalt an Sprachen und kulturellen Besonderheiten im Kreis der Passagiere.
 
Eine besondere Herausforderung für die gesamte Luftfahrtbranche und damit auch den Flughafen München stellen die Corona-Pandemie und ihre globalen Folgen dar. Immer wieder mussten sich die Verantwortlichen am Flughafen München auf neue Herausforderungen und sich ändernde Rahmenbedingungen einstellen. Durch einen Sonderstab der Flughafen München GmbH wurde ein zentraler Anlaufpunkt für alle Corona-Themen geschaffen. Hierfür konnten die Strukturen des etablierten Krisenmanagements am Flughafen München genutzt werden.

Über den Autor

Florian Loth ist Leiter Krisenmanagement und Gefahrenvorsorge der Flughafen München GmbH in München.

Langfassung

Die ausführliche Fallstudie mit zahlreichen Detailinformationen ist im folgenden Sammelband enthalten:

Frank Roselieb (Hrsg.),
Business Continuity Management in der Praxis:
Mit Krisen professionell umgehen -
erfolgreiche Konzepte und Fallbeispiele,
Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2022,
ISBN 978-3-503-20960-6, 266 Seiten, EUR 54,95
(eBook: ISBN 978-3-503-20961-3, EUR 50,40)

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Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
25. Jahrgang (2022), Ausgabe 5 (Mai)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Krisennavigator 1998-2022. Alle Rechte vorbehalten. ISSN 1619-2389.
Internet:
www.krisennavigator.de | E-Mail: poststelle@ifk-kiel.de

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Notfall- und Krisenmanagement
am Flughafen München

von Florian Loth

Kurzfassung

Der 1992 (neu) eröffnete Flughafen München entwickelte sich schnell zu einem der passagierstärksten Airports in Europa und ist heute ein wichtiges Luftverkehrsdrehkreuz von internationalem Rang. Innerhalb von nur zehn Jahren haben sich die Passagierzahlen zwischen 2008 und 2018 im weltweiten Luftverkehr beinahe verdoppelt. Auch der Flughafen München hat von der stetig steigenden Luftverkehrsnachfrage profitiert und umfangreiche Investitionen in neue Terminalgebäude getätigt. Mit jeder Erweiterung wuchs in der Folge auch die Komplexität des Flughafenbetriebs. Im Jahr 2019 hielten sich an einem durchschnittlichen Tag neben den rund 130.000 Passagieren zusätzlich geschätzt rund 15.000 Beschäftigte, Besucher, Gäste und Abholer am Flughafen München auf.

Aufgrund der weltumspannenden Vernetzung des Luftverkehrs haben Störungen an einem Flughafen mitunter Folgen für viele weitere Flughäfen. Daher müssen bei der Gestaltung eines Krisenmanagementsystems an einem Großflughafen wie dem Flughafen München besondere Aspekte berücksichtigt werden. So sind von den Auswirkungen einer Krise aufgrund der starken Frequentierung des Flughafens sehr viele Menschen auf einmal betroffen. Auch müssen im Krisenfall die Aktivitäten einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure mit jeweils eigenen Ablaufroutinen, Zuständigkeitsregelungen und Organisationsstrukturen aufeinander abgestimmt werden. Gleiches gilt für die Vielfalt an Sprachen und kulturellen Besonderheiten im Kreis der Passagiere.
 
Eine besondere Herausforderung für die gesamte Luftfahrtbranche und damit auch den Flughafen München stellen die Corona-Pandemie und ihre globalen Folgen dar. Immer wieder mussten sich die Verantwortlichen am Flughafen München auf neue Herausforderungen und sich ändernde Rahmenbedingungen einstellen. Durch einen Sonderstab der Flughafen München GmbH wurde ein zentraler Anlaufpunkt für alle Corona-Themen geschaffen. Hierfür konnten die Strukturen des etablierten Krisenmanagements am Flughafen München genutzt werden.

Über den Autor

Florian Loth ist Leiter Krisenmanagement und Gefahrenvorsorge der Flughafen München GmbH in München.

Langfassung

Die ausführliche Fallstudie mit zahlreichen Detailinformationen ist im folgenden Sammelband enthalten:

Frank Roselieb (Hrsg.),
Business Continuity Management in der Praxis:
Mit Krisen professionell umgehen -
erfolgreiche Konzepte und Fallbeispiele,
Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2022,
ISBN 978-3-503-20960-6, 266 Seiten, EUR 54,95
(eBook: ISBN 978-3-503-20961-3, EUR 50,40)

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Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
25. Jahrgang (2022), Ausgabe 5 (Mai)

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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 7. Dezember 2022

       

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